QR-CODES

07/09/2013
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Mehrwert durch kreative Codierung

Mal unscheinbar und schmucklos, mal gestaltet oder gar ins Design integriert finden wir QR-Codes auf zunehmend mehr Plakatwänden, Verpackungen und in Printmedien.

1994 in Japan für Produktionslogistik in der Automobilindustrie entwickelt, ist der QR-Code (QR = Quick Response) heute weltweit in unterschiedlichsten Bereichen zu finden.

Mit dem zweidimensionalen Code in quadratischer Form, bestehend aus mindestens 21 x 21 und maximal 177 x 177 hellen und dunklen kleinen quadratischen Elementen, lassen sich z. B. über 4000 alphanumerische Zeichen in einem Symbol verschlüsseln.

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Aufbau eines QR-Codes

Bei der automatisierten Erstellung mittels sogenannter Code-Generatoren werden Nutzdaten und einige variable Parameter eingegeben. Diese Parameter ermöglichen bei der Codierung gewisse Anpassungsmöglichkeiten, um den QR-Code entsprechend seines geplanten Einsatzes optimal zu gestalten.

Der ursprüngliche Hintergrund für die Entwicklung des QR-Codes war das gewünschte Auslesen mit einer normalen Kamera und einer Software statt des Einsatzes teurer Scanner. Diesen Umstand hat man sich zunutze gemacht und viele weitere Einsatzmöglichkeiten für den QR-Code gefunden. Besonders durch die zunehmende Nutzung des Internets mittels Smartphones bieten sich gerade dem Marketing jetzt vielfältige, neue Möglichkeiten, Kunden zu erreichen und mit ihnen zu kommunizieren.

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Ferrero-Aktion „Guten Morgen“

Mit Hilfe des QR-Codes braucht der Nutzer nun nicht mehr umständlich die URL einzutippen, um eine Website mit dem Handy aufzurufen. Es reicht schon Handy-Kamera draufhalten, mit einem Barcode-Reader (App) scannen und schon ist man mit der entsprechenden Website verbunden. Der QR-Code zeigt sich hier als eine sehr nutzerfreundliche Verbindung von Druckerzeugnis bzw. Produkt zum Internet. So können Produkte, Werbematerialien oder Anzeigen leicht mit Websites verknüpft werden, die dem Kunden bzw. Verbraucher einen deutlichen Mehrwert bieten: Produkt- oder Bestellinformationen, Empfehlungen, Services, interaktive Anwendungen oder Videos.

Der Code kann farbig, negativ dargestellt, als Zusammendruck mehrerer Farben in allen gängigen Druckverfahren gedruckt werden. Eine Fehlertoleranz von bis zu 30 % erlaubt es zudem, den Code auch gestalterisch zu nutzen und z. B. Bildelemente, Text, Logos zu integrieren. Somit lässt sich der Code stärker an das Design anpassen und die Werbewirkung erhöht sich. Damit der QR-Code optimal gelesen werden kann, empfiehlt es sich wie bei anderen Codes auch, auf ausreichend Kontrast und auf die Einhaltung der sogenannten Ruhezone aus mindestens 4 Modulpixeln an den Rändern des QR-Codes zur klaren Abgrenzung von seinem Umfeld zu achten. Auch sollte eine empfohlene Mindestgröße von 2,5 cm Kantenlänge berücksichtigt werden.

Bei der Generierung und Einbindung der QR-Codes in die verschiedenen Printmedien setzt die besondere Verantwortung der PrePress-Unternehmen ein. DAS STUDIO setzt besondere Prüfverfahren ein, um das einwandfreie Funktionieren des Codes zu garantieren. Dazu wird der QR-Code gescannt und durchläuft verschiedenste elektronische Prüfungen. Die Prüfergebnisse werden gemäß ISO/IEC 15415/16 bewertet. Kein Auftrag bei DAS STUDIO verlässt ohne diese sorgfältige Prüfung das Haus.

Sind alle technischen Vorgaben erfüllt und der Code funktioniert problemlos, gibt es unzählige kreative Einsatzmöglichkeiten. Wir dürfen gespannt sein, was sich Industrie und Marketingspezialisten künftig einfallen lassen.

Ihr Ansprechpartner bei DAS STUDIO:
Jürgen Voigt, j-voigt@das-studio.de

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